Hier finden Sie Informationen zur Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht.

Zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht empfehlen wir Ihnen die Broschüre „Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter“, Verlag C.H.BECK, 17. Auflage 2017, die überall im Buchhandel für € 5,50 erhältlich ist ( ISBN 978-3-406-70879-4). In der Broschüre befinden sich neben genaueren Informationen auch Formulare zur Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung, die Sie ausfüllen und – um Rechtssicherheit zu gewährleisten – als zusammenhängende Blätter heraustrennen können.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Broschüre online anzusehen und die Formulare online auszufüllen: patientenverfügung.beck.de (Ausfüllen und Druckvorschau kostenlos, Ausdruck und weiterer Zugang zum Portal mit Änderungsmöglichkeit: € 9,90 für 6 Monate).

Zum privaten Gebrauch kann die Broschüre als PDF heruntergeladen werden:
Den Link finden Sie hier

Vorsorge für Unfall, Krankheit, Alter

Diese Broschüre wurde von den Mitgliedern des Arbeitskreises „Vorsorge“ im Rahmen der Christophorus Akademie für Palliativmedizin,Palliativpflege und Hospizarbeit im Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin, Klinikum der Universität München-Großhadern, verfasst und wird vom Bayerischen Staatsministerium der Justiz herausgegeben.

An dem Arbeitskreis haben mitgewirkt:
Dr. Jürgen Bickhardt, Internist, Kardiologe
Professor Dr. Gian Domenico Borasio, Neurologe, Palliativmedizin
Dr. Hans Dworzak, Anästhesist, Intensivmedizin
Bernadette Fittkau-Tönnesmann, M.P.H., Anästhesistin, Palliativmedizin
Professor Dr. Monika Führer, Kinderärztin, Palliativmedizin
Bruno Geßele, Notar a. D.
Udo Gramm, Jurist
Karlo Heßdörfer, Jurist
Dr. Hans-Joachim Heßler, Jurist
Brigitte Hirsch, Krankenschwester /Palliativfachkraft
Priv.-Dozent Dr. Dr. Ralf Jox, M.A., Medizinethik, Neurologie, Palliativmedizin
Annemarie Keupp, Diplom-Sozialpädagogin (FH)
Professor Dr. Bernhard Knittel, Jurist
Wolfgang Putz, Rechtsanwalt
Josef Raischl, Hospizsozialarbeiter, Diplomtheologe
Hermann Reigber, Diplomtheologe, Diplompflegewirt
Dr. Susanne Roller, Internistin, Palliativmedizin
Ursula Ruck-Köthe, Sozialpädagogin
Angelika Schieder, Diplom-Sozialpädagogin (FH)

www.justiz.bayern.de

Zum Werk

Wichtig für JEDEN AB 18 in Deutschland!
Wer durch Unfall, Krankheit oder Alter keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann, erhält durch das Betreuungsgericht einen gesetzlichen Betreuer zugewiesen, der für ihn entscheidet. Dabei kann jeder durch einfache rechtliche Vorsorge selbst festlegen, wer für ihn im Ernstfall welche Entscheidungen treffen soll.
Diese Broschüre informiert:

  • Was für eine Vorsorge durch Vollmacht spricht, was man alles für den Ernstfall regeln kann und was geschehen kann, wenn man keine Vollmacht erteilt hat
  • was eine Betreuungsverfügung ist und für wen sie wichtig ist
  • was man mit einer Patientenverfügung regeln kann und wie man sie rechtswirksam erstellt u.v.m.
Die Broschüre bietet Formulare (im DIN-A-4-Format und leicht heraustrennbar) zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und persönliche Ergänzungen hierzu.
Vorteile auf einen Blick
  • konkrete Formulierungsvorschläge für Patientenverfügungen
  • unter Berücksichtigung der BGH-Entscheidung vom Juli 2016
  • mit einem zusammenhängend herausnehmbaren Formularteil zum fälschungssicheren Ausfüllen
Zur Neuauflage
Die Neuauflage bietet u.a. noch konkretere Ausführungen zur Vorsorgevollmacht und zur Patientenverfügung, die gezielt auf die BGH-Entscheidung vom Juli 2016 abgestimmt sind.
Zielgruppe
Für alle Leser, die sich verlässlich über eine rechtliche Vorsorge informieren wollen, wie auch Betreuungsvereine, Hospizvereine, Caritas, Arbeiterwohlfahrt, Innere Mission, Paritätischer Wohlfahrtsverband, VdK, Verbraucherzentralen, Lebenshilfe e.V., Banken, Sparkassen, Kassenärztliche Vereinigungen, Ärztevereinigungen, Krankenkassen, Krankenhäuser und deren Sozialeinrichtungen, Kureinrichtungen, Fürsorgestellen, Versicherungen, Versicherungsmakler etc.